Geburtstag

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Geschrieben von Elvis | am 01.02.2011 | Abgelegt in Alltag

Ich habe Geburtstag! Heute bin ich vier Jahre alt geworden.

Damit bin ich als Maine-Coon-Kater endlich ausgewachsen: von der Nase bis zur Schwanzspitze bin ich 88 cm lang, Stockmaß bis zum Schulterblatt sind 30 cm und ich bin 5,5 kg schwer. Damit bin ich der Größte in der Nachbarschaft. Lea ist zwar genauso schwer, aber deutlich kleiner ;-)

Ein  Geburtstag ist auch immer eine Gelegenheit zum Inne halten, Zeit für ein paar Reminiszenzen an die gute, alte Zeit. Im Großen und Ganzen bin ich

sehr zufrieden mit meinen bisherigen Leben. Ich wuchs in einer behüteten Großfamilie mit vielen Geschwistern und Cousins auf.

Aber man denkt ja auch schnell ans Ausziehen – und so schaute ich mir die Menschen ganz genau an. Irgendwann kam dann mein Mensch vorbei. Dort wollte ich hin, das war schnell klar. Aber es war einige Überzeugungsarbeit nötig – denn eigentlich wollte sie gar keine kleine Katze mitnehmen. Aber dank meines Einsatzes konnte sie gar nicht anders. So zog ich mit 3 Monaten um. Anfangs vermisste ich meine Mama und meine Familie ziemlich und wurde erstmal krank. Die Nase lief, die Augen waren zu und ich bekam so schlecht Luft. Aber nach und nach lebte ich mich ein und fing umgehend an, meinen Mensch zu erziehen. Denn was man erstmal durchgehen lässt verfestigt sich und kann nur noch schwer korrigiert werden! Zum Glück war ich auch als Katzenkind schon so umsichtig, es hat mir später einiges erspart. Leider wurde mir erstmal nichts erspart. Es gab eine Lampe mit dünnen Nylonfäden, die furchtbar interessant war! Aber als ich mal probehalber reinbiss, brachen die Fäden ab und ich verschluckte sie. Damit begann die schreckliche Odyssee vom Tierarzt in die Tierklinik und wieder zurück. Ich mag nicht mehr daran denken. Nach der Tierklinik war ich total verstört, mein Mensch trug mich wie ein Baby in einem Tuch vor dem Bauch herum und nahm mich nachts mit unter ihre Decke. Langsam wurde es wieder besser. Ich glaube, dass ich zu diesem Zeitpunkt meinen Menschen als neue Adoptivmama angenommen habe. Es ist ein Wunder, dass ich das alles überlebt habe – die Tierärztin hat erst letzte Woche wieder erzählt, dass sie alle das nicht zu hoffen gewagt haben. Wie durch ein Wunder haben die Nylonfäden meinen Darm nicht perforiert. Und als “Nebeneffekt” kam auf einem Röntgenbild mein Herzfehler zutage – und damit die Ursache für meine schlechte Atmung heraus. Auch das war kurz vor knapp – der eine Lungenflügel war schon mit Wasser gefüllt, der andere zur Hälfte. Einige Wochen länger und ich wäre erstickt. Also bekam ich Herztabletten und eine Entwässerungskur, die mich wieder auf den Grat zwischen Leben und Tod brachte. Dieses Mal kam der Tierarzt sogar im Notdienst zu uns nach Hause. Es war es wert so um mein Leben zu kämpfen. Und ich war doch noch so klein und hatte noch so viel vor mir! Also sah ich zu, dass es mir bald wieder gut ging.

Die Wohnung wurde mir bald zu klein und ich führte anstrengende Diskussionen bezüglich eines Freigangs. Anfangs ging mein Mensch immer mit raus – schließlich konnte mir meine richtige Mama als reine Wohnungskatze nicht zeigen, auf was man in den Ländereien achten muss! Es war sehr aufregend draußen! Die Geräusche, die vielen Bäume und Pflanzen – vor allem die Bäume waren anfangs tückisch: man fällt so leicht herunter! Oft hing ich mit einer Pfote noch am Ast und rief nach meinem Mensch – und sie kam und rettete mich. Mit der Zeit kam ich immer besser allein zurecht und die Diskussionen um eine Katzenklappe fingen an. Zum Glück setzte ich mich durch und bekam einen eigenen Eingang und konnte endlich kommen und gehen wie ich wollte. Ich freundete mich mit einem gleichaltrigen, schwarzen Kater an und wir zogen um die Häuser. Ab und zu kam er auch zu mir mit nach Hause. So hatte ich ein rundum schönes Leben, wenn man von Scherereien im wahrsten Sinne beim Tierarzt, seltenem Kranksein und leider häufigeren Abwesenheiten meiner Menschen absieht. Das ist bis heute wirklich schlimm für mich!

Dann kam ich zu dem Entschluß einen zweiten Menschen mir anzulegen, damit mein Mensch nicht mehr ganz so allein ist. Und so legte ich mir noch einen weiteren zu, was sich auf jeden Fall bewährt hat. Leider wird er immer hartnäckiger was das Tabletten geben anbelangt – obwohl ich mir größte Mühe gegeben habe das zu verhindern! Aber in diesem Punkt sind meine beiden Menschen leider resistent gegen jegliche Erziehung. Aber sonst bin ich doch sehr zufrieden mit meinen beiden Menschen und mit meinem Leben.

Und jetzt bin ich schon vier Jahre alt! Unglaublich, wie die Zeit vergeht.

Zur Feier meines Geburtstages schmeiße ich eine Runde Soße oder wahlweise Bündnerfleisch. Prost! :-)

So kann es noch ewig weitergehen!

Wussten Sie schon…

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Geschrieben von Elvis | am 23.01.2011 | Abgelegt in Wussten Sie schon

… eine unabhängige Studie hat ergeben, dass nur KLEINE Pappkartons in der Lage sind, einem das Gefühl wahrer Größe zu vermitteln.

Nur wenn man sich mit größter Mühe in eine kleine Pappschachtel gezwängt hat, fühlt man sich als besonders großes Katerexemplar – was wiederum Rückschlüsse auf die innere Größe zulässt.

Ferner sind dafür auch nur Schachteln aus Pappe geeignet – kein anderes Material vermag die individuellen inneren Vorgänge des Seins so gut zu entfalten.

Ich habe diese Hypothese eingehend durch empirische Eigenversuche verifiziert.

Kommunikation mit Menschen

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Geschrieben von Elvis | am 20.01.2011 | Abgelegt in Personal

Ach, es ist nicht immer einfach mit dem Personal.

Zur Zeit ist wegen des Winters in den Ländereien nicht viel los. Auch die Kumpels lassen sich nicht blicken. Ich bin deshalb viel drinnen und genieße es, dass meine Menschen gerade so viel zuhause sind.

Die meditative Ruhe des Winters geht natürlich auch an mir nicht spurlos vorbei. Oft sitze ich einfach da und sinniere über das Leben im Allgemeinen und Speziellen und bin rundum zufrieden. Bis meine Menschen kommen und denken mir wäre langweilig. Dann fühle ich mich wie bei Loriot: “ich möchte einfach nur hier sitzen…” – “hol Dir doch was zum Spielen! Soll ich es Dir holen? Möchte der gnädige Herr auch noch bedient werden?!” – “…”

Ein anderes Mal dagegen ist mir sterbenslangweilig und tue das meiner Meinung nach auch kund. Aber meine Menschen sind zu begriffsstutzig und lassen mich einfach in dieser  fürchterlichen Lage allein! Am Besten noch garniert mit einem Kommentar a la “manchmal ist es doch schön einfach nur da zu sitzen, oder?”

Kommunikation ist und bleibt ein schwieriges Thema…

Weihnachten

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Geschrieben von Elvis | am 29.12.2010 | Abgelegt in Alltag

Muss man Weihnachten feiern? Lieber nicht, wenn Sie mich fragen. Aber mich fragt ja keiner. Eigentlich ziemlich unhöflich, nicht wahr? Ich finde Weihnachten nur unnötigen Stress. Die Bude ist voll von Menschen – von denen mir dieses Jahr gleich zwei auf den Schwanz getreten haben. Das tat scheußlich weh! Und irgendwie ist alles anders – und das macht mir immer Angst. Ich hab mich also in meinen Korb in der Waschküche verzogen, da wars wenigstens wie immer und schön leise.

Momentan liegt auch so viel Schnee draußen, dass es richtig ungemütlich ist. Ich versuche immer, meine alten Spuren wieder zu nutzen – ein langsam schmelzender Schneeklumpen am Bauch ist nicht das Gelbe vom Ei und kann so recht leicht verhindert werden… Also bin ich viel drinnen und genieße die Anwesenheit meiner Menschen. Inzwischen ist der weihnachtliche Stress zum Glück auch wieder vorbei und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass diese Ruhe eine Weile anhält!

Fotomodel

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Geschrieben von elvis | am 20.12.2010 | Abgelegt in Alltag

Wie sie vielleicht schon bemerkt haben, seh ich einfach nur gut aus. Das haben jetzt auch mal wieder meine Menschen entdeckt und haben mit mir ein Fotoshooting gemacht.

Diese Fotos sind, wie ich meine, sehr gelungen und daher will ich sie Ihnen nicht vorenthalten. Sehen Sie selbst.

Ob ich mich bei Germanys Next Topcat bewerben sollte ? Hmm, mal überlegen.

Winter

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Geschrieben von Elvis | am 20.12.2010 | Abgelegt in Alltag, Personal

Es ist tiefster Winter. Irgendwie mag ich das. Man hat zwar deutlich weniger von den Ländereien, man kriegt kalte Pfoten im Schnee, die Mäuse verkriechen sich und man kann nicht in aller Ruhe draußen schlafen – aber dafür ist es drinnen so viel gemütlicher. Ich lasse mich viel streicheln, schaue meinen Menschen zu und unterhalte mich sehr viel mit ihnen.

Eine weitere positive Eigenschaft des Winters ist die erfreulich hohe Anwesenheit von neuen Kartons in der Wohnung! Die liebe ich ja heiß und innig, vor allem wenn sie noch so schön neu duften. Meine Menschen packen auch grade ganz viele Geschenke ein, da können sie auf meine Hilfe natürlich nicht verzichten. Wo es geht, gehe ich mal schnell zur Pfote um das Geschenkband zurechtzuziehen oder das Papier zu halten. Man will ja nicht untätig sein.

Ich bin gespannt wo das noch hinführt – die letzten Jahre haben meine Menschen irgendwann im Winter einen Baum (!) ins Zimmer gestellt. Als ob es nicht reichen würde, dass die Dinger draußen rumstehen! Aber netterweise haben sie auch ganz viel drangehängt mit dem man spielen konnte. Diese verrückte Idee hatte also auch sein Gutes… Ich werde einfach abwarten was passiert!

Mauszähler

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Geschrieben von elvis | am 19.12.2010 | Abgelegt in Personal

Vielleicht hat der ein oder andere aus der lieben Leserschaft es gemerkt, dass mein Mauszähler sich nicht bewegen lassen will. Lassen Sie sich nicht beunruhigen, denn ich habe nicht zuviel Bündnerfleisch gegessen oder es ist was anderes passiert. Mir geht es sehr gut und auch mein Jagdtrieb ist nicht weniger geworden. Nein, ich habe nur eine neue Strategie entwickelt, damit mein Personal noch ein bißchen mehr Freude an meinen Geschenken hat :)

Nun sind es schon etwa zwei Monate, in denen ich diese neue Idee reifen liess und ich muss sagen, ich befinde mich auf dem richtigen Weg. Wenn nun sich jemand fragt, was denn das für eine neue Idee wäre, so beantworte ich liebend gerne diese Frage. Nunja, damit sich mein Personal noch etwas länger freut, bringe ich meine Geschenke ab sofort lebendig.

Und was soll ich sagen, es hat sich in eine positive Richtung verwandelt. Während mein Personal früher teilweise einfach weitergeschlafen hat und sie es gar nicht gemerkt haben, dass ich ihnen eines meiner Geschenke gebracht hab, so vergnügen sie sich nun schon ein wenig länger damit. Meine Menschen freuen sich sogar richtig darüber, dass das Geschenk noch richtig lebendig ist, im Gegensatz zu den nur noch Halblebendigen.

Warum sie aber die quicklebendigen Mäuse lieber haben, als die nur halb, dass hab ich noch nicht so ganz kapiert. Vielleicht finden Sie ja langsam Spass daran mit den Mäusen zu spielen, genauso gerne wie ich :)

Ich werde das mal weiter evaluieren.

Bündnerfleisch

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Geschrieben von Elvis | am 07.11.2010 | Abgelegt in Alltag

Ich habe so meine Grundsätze. Gehört sich schließlich für einen Kater mit Stil. Einer davon ist mich nicht zu Mätzchen hinreißen zu lassen. Aber ich bin meinen Grundsätzen untreu geworden und ich schäme mich zutiefst.

Ich habe Bündnerfleisch kennengelernt. Bündnerfleisch ist köstlich! So köstlich, dass ich tatsächlich Männchen gemacht habe. Wie peinlich!

Momentan erweitere ich meinen Speiseplan kontinuierlich. Ich esse sogar das Nassfutter unter der Soße und eben Bündnerfleisch. Hauchdünner, magerer Schinken geht auch noch, auch mal eine Zungenspitze voll Mett. Und natürlich Sahne, am Besten leicht abgestanden. Sollte ich doch langsam erwachsen werden?

Besuch

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Geschrieben von Elvis | am 25.10.2010 | Abgelegt in Alltag

Habe ich nicht erst gesagt es sei fast langweilig bei uns?!

Wir hatten Besuch. Sehr netten Besuch, ich kenne die beiden Menschen schon und hatte noch nie das Bedürfnis sie zu beißen – was einiges heißen mag. Aber jetzt haben die zwei einen kleinen Menschen mitgebracht! Kleine Menschen sind mir unheimlich. Machen Lärm, krabbeln und rennen unkontrollierbar in der Gegend rum. Zwar war dieser halbe Meter nicht so schlimm – wollte mich nur ansehen und hat nur wenig geschrieen. Aber meine Angst habe ich nicht vergessen. Als ich selbst noch klein war sind mir die Nachbarskinder öfters hinterher und waren unglaublich laut. Damals war ich noch nicht so oft draußen, kannte mich noch nicht gut aus und saß dann nach den Verfolgungsjagden zitternd unter einem Busch bis mein Mensch mich gerettet hat. Das habe ich nicht vergessen! Und dass sogar meine Menschen so verrückt nach dem halben Meter waren hat mich doch etwas empört. Sie haben doch mich! Sie können doch mich auf den Schoß nehmen! Normalerweise habe ich ja auch schwer etwas gegen verschlossene Türen. Aber in dieser Nacht wusste ich einfach nicht hinter welcher Tür der halbe Meter war und hab deshalb ausnahmsweise an keiner Tür gekratzt. Sicherheitshalber hab ich die ganze Nacht bei meinen Menschen im Bett geschlafen. Sie würden mich schon beschützen.

Zum Glück ist alles gut gegangen und der halbe Meter ist am nächsten Tag wieder abgefahren…

Alltag

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Geschrieben von Elvis | am 15.10.2010 | Abgelegt in Alltag

Endlich komme ich mal wieder zum Schreiben. Es ist nicht viel passiert in letzter Zeit. Aus Langeweile streite ich viel mit Lea – leider kommt sie seitdem auch viel weniger zu Besuch…

Wir haben Alltag. Meine Menschen stehen um Punkt sechs Uhr auf – sie müssen Mäuse jagen sagen sie. Sechs Uhr ist zwar früh – aber doch nicht früh genug für Mäuse! Die Besten fängt man in der Nacht. Aber darauf sind meine Menschen noch nicht gekommen. Natürlich stehe ich ebenso pünktlich um kurz nach Sechs auf der Matte um meine Morgenstreicheleinheit abzuholen. Das ist ein feines Ritual. War ich Draußen, komme ich nach einer aufregenden Nacht in den Ländereien zur Ruhe und kann deshalb besser schlafen. War ich dagegen drinnen, dann geht doch nichts über eine Streicheleinheit, vor allem  wenn man noch ganz verknittert und verschlafen ist. Wenn meine Menschen abends wieder heimkommen ist es Zeit für meine Abendstreicheleinheit, danach bringe ich sie zu Bett. Ich setze mich zu ihnen ins Bett bis ich sicher bin dass es ihnen gutgeht und sie am Einschlafen sind, dann stehe ich ganz leise wieder auf und gehe erstmal noch eine Runde raus. So plätschern unsere Tage dahin. Nur meine Essgewohnheiten habe ich etwas verändert: Neuerdings esse ich auch Sahne pur – das habe ich mir angewöhnt, nachdem sogar die Tierärztin gesagt hat, ich sei durch den turbulenten Sommer zu dünn geworden. Ich habe sogar schon ein wenig zugenommen und man spürt die Knochen nicht mehr ganz so arg.

Nur eine mehr oder weniger spannende Sache ist passiert: ich wollte meinen Menschen eine wirklich frische Maus schenken. Dummerweise ist sie mir entwischt und ist quietschfidel in der Küche rumgelaufen. Es hat erstmal ne Weile gedauert bis mein Mensch es überhaupt bemerkt hat. Mein zweiter Mensch war zu der Zeit mal wieder französische Mäuse schnabulieren. Ich wollte ihr ein wenig auf die Sprünge helfen und habe ihr gezeigt, dass die Maus hinter der Mikrowelle sitzt. Aber Menschen taugen einfach nicht zur Mäusejagd. Mein Mensch hat die Maus nur erschreckt und hinter den Kühlschrank rennen lassen! Wie unprofessionell! Danach hat sich die Maus gemütlich hinter der Küchenzeile eingerichtet und mir sogar mein Trockenfutter geklaut und weggefressen. Unmöglich! Es hat tagelang gedauert bis mein Mensch die Maus schließlich mit einer Falle gefangen und draußen wieder ausgesetzt hat. Ich sollte ihnen mal Nachhilfe geben.

Ich bin sehr zufrieden zur Zeit. Es geht mir auch wieder richtig gut, das Doping hat doch geholfen obwohl der Saft wirklich ekelhaft geschmeckt hat. Es ging mir doch so schlecht im Sommer. So schlecht wie schon lang nicht mehr. So schlecht, dass mein Mensch Angst gehabt hat es könnte die Zeit kommen wo man mir nicht mehr helfen kann. Fast 4 Jahre ist nämlich schon ganz schön alt für einen Kater mit meinem Herzfehler! Schließlich ist mein Mensch dann zu einer Tierärztin gefahren, die ich von früher noch kannte. Sie hat mal in der Praxis meines Stammtierarztes gearbeitet und hat jetzt eine eigene Praxis. Sie kannte mich natürlich auch noch. Tierarzt ist immer schlimm, aber dort war es ein kleines Stückchen besser. Die Ärztin hat mich erstmal gestreichelt und mich auf den Schoß genommen. Dann durfte ich die ganze Praxis anschauen. Soweit so gut. Aber das Blut abnehmen war doch sehr unhöflich finde ich. Aber dann habe ich eben das Doping bekommen – ein Medikament, was die Lungenbläschen weitet und sich meine Lunge so wieder erholen konnte. Das bekommen sonst Rennpferde oder Leichtathleten. Und ich. Und es hat geholfen, ich bin topfit wie eh und je!  :-)

Außerdem gefällt es mir so gut auf dieser Welt – ich werde so schnell nicht gehen! Ich habe mir vorgenommen ein steinaltes medizinisches Wunder zu werden!